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Schmetterlinge unterstützen
Taubenschwänzchen (Makroglossum stellatarum)
Im heißen Sommer 2003 waren recht viele Schmetterlinge zu sehen, besonders häufig war das
Taubenschwänzchen (Makroglossum stellatarum) unterwegs und so manch einer fragte sich, was für ein kleiner Kolibri das wohl sei. Im Jahr 2008 dagegen
war die Witterung den Schmetterlingen nicht so wohl gesonnen, und es waren bei uns nur wenige zu sehen. Sicherlich spielt das Wetter eine Rolle, aber alles in allem werden es weniger.
Weniger Bläulinge, weniger Distelfalter, weniger Große Füchse, weniger Schachbrettfalter und, und, und... Auch die im Wald lebenden Arten sind davon betroffen. Was können wir dagegen tun?
Wir könnten z. Bsp. in unserem Garten heimische Pflanzen aussäen oder pflanzen, und wir könnten dem porentiefreinen Garten Leben einhauchen, indem wir in einer Ecke Unkraut dulden
und beim M&aunml;hen einer Wiese, kleine Inseln oder den Rand stehen lassen, damit der Falter Nektar findet und vielleicht die Pfanze, die er zum Fortbestehen seiner Art benötigt.
Um nämlich erst einmal ein Schmetterling zu werden, muss das Ei schlüpfen, die Larve, also die Raupe, fressen und wachsen. Einige Schmetterlingsarten sind sehr eng an bestimmte Pflanzen gebunden,
d. h. sie legen die Eier an der Pflanze ab, an der die geschlüpften Larven die idealen Fressbedingungen vorfinden.
Dies macht sie von der Pflanze abhängig, so dass ein Verschwinden der Pflanze das Verschwinden des Schmetterlings nach sich zieht. Das Landkärtchen, der Kleine Fuchs, der Admiral und das Tagpfauenauge
z. Bsp. fressen bei uns ausschließlich die Große Brennessel. Sie sind also eigentlich recht anspruchslos, wenn man bedenkt, dass es auch Arten gibt, die nahezu von nur einer Pflanze abhängig sind,
wie z. Bsp. der Himmelblaue Bläuling vom Hufeisenklee.
Einige Arten aus unserer Region:
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NABU Regional










